Heise meldet grad, dass sich für SCO ein Investor gefunden hat.  Insbesondere wollen sie ihre juristischen Ansprüche zu Geld machen.

Mal schauen, was draus wird.

Bisher hat SCO vor Gericht nur Haarsträubendes zum Besten gegeben – erinnert sich noch wer an die “Millionen Zeilen gestohlenen Quelltexts”, den die SCO-Anwälte in Linux gefunden haben wollten?
Vielleicht bestehen die neuen Investoren ja auf einer besseren Prozessstrategie. Andererseits: es ist beim besten Willen nicht zu erkennen, welche juristischen Ansprüche SCO eigentlich haben will; am wahrscheinlichsten ist es, dass da ein Investor ohne Sachkenntnis eingestiegen ist, und das hieße, dass die Tragikomödie weitergeht.

Ein Gutes hat die Sache: Wenn die SCO-Prozesse zu einem Abschluss kommen, dürfte ein für allemal feststehen, dass es in Linux keinen aus Unix geklauten Code gibt. Das ist sogar für die Leute angenehm, die Linux gar nicht einsetzen: Konkurrenz belebt das Geschäft, auch im Betriebssystembereich.