Hartholz

Software und Politik

Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie Juli, 2010 erstellt wurden

Das Ei des Kolumbus: Man soll endlich leicht zu merkende Passwörter verwenden dürfen. Damit Wörterbuchangriffe nicht mehr lohnen, soll (erstens) beim dritten Fehlversuch der Zugriff gesperrt werden und (zweitens) ein Passwort nur dann zulässig sein, wenn es nicht allzuoft vorkommt. Macht alles nur keinen Sinn. Erstens: Die Zugangssperre nach dem dritten Fehlversuch ist uralt und [...]

Frisch aus dem Heise-Ticker: Unser aller Bundeskanzlerin findet das Web unübersichtlich, weil es viel zu viele Teilgruppen gäbe, die man alle anders ansprechen müsse. Und es würden gleichzeitig viel zuviele Themen hochkochen, als dass man sich um alle kümmern könnte. Seltsam. Ich dachte immer, die ureigenste Aufgabe der Parteien sei es, ähnlich laufende Interessen zu [...]

Da gab es ein sehr lesenswertes Interview. Er sagt offen, dass er weder Sexualexperte noch Informatiker ist. So weit, so ehrlich. Er regt an, dass man drüber reden soll, um im Internet einen Jugendschutz hinzukriegen. So weit, so sinnvoll, auch wenn diese Diskussion ja schon länger geführt wird und er vielleicht ein bisschen spät dran [...]

Es gab mal Zeiten, da war Apple für rabiates Vorgehen gegen Konkurrenten bekannt, aber eben auch für gute technische Qualität. Es hat schon seinen Grund, warum Apple immer eine treue, in Teilen sogar unvernünftig fanatische Anhängerschaft hatte. Dann kam das Iphone, und sie haben angefangen, ihre Kunden rabiat zu melken. Exklusivverträge mit Mobilfunkprovidern, extrem lange [...]

Ich habe gerade eine interessante Kritik an “Open Core” von Simon Phipps gelesen. “Open Core” heißt: eine kommerzielle Firma gibt eine Open-Source-Version ihrer Software heraus, bietet aber gleichzeitig nützliche Erweiterungen als klassische Closed-Source-Software an. (Häufig hinterlegen sie den Quellcode für die Erweiterungen, damit er im Fall einer Pleite an die Kunden übergeben wird.) Der Kern [...]