Leider auch beim eigenen Provider.

Hetzner wurde gefragt und lehnte ab, äußerte sich im firmeneigenen Forum, und hat zuguterletzt eine Pressemitteilung veröffentlicht.

Im Grunde ist die sogar recht neutral formuliert. Klar, Martin Hetzner findet Wikileaks nicht gut, und das schimmert in der Pressemitteilung auch immer wieder durch, aber das darf ja auch.

Was er nicht darf, ist offenkundige Unwahrheiten zu verbreiten. Und da reden sie eben doch von “ungeprüft der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellten Materialien”, was schlicht falsch ist: die Dokumente wurden monatelang geprüft, von Wikileaks selbst und von den Redaktionen mehrerer Zeitungen. “Ungeprüft” ist einfach nur FUD.

Schade. Ich hatte mich bisher hier wirklich wohlgefühlt, aber ich glaube, ich muss doch ernsthaft über einen Wegzug nachdenken.