nVidia mag immer noch nicht mitspielen

Und wenn doch, dann nur zu ihren eigenen Bedingungen.

Was war?

Linus Torvalds erklärt nVidia: „fuck you“. So aufgezeichnet auf einer Veranstaltung des Aalto Center for Entrepreneurship in Otaniemi (Finnland).
Die (inoffiziell zitierte) Antwort: „Eigentlich wollen wir uns lieber darauf konzentnrieren, unsere Treiber besser zu machen, als darauf, für Linux besser zu werden.“ (Es gibt noch eine Menge Marketinggeblubber, aber das ist der Kern der Aussage.)

Eigentlich ist das ja in Ordnung.
Nur, dass das eben auch nicht stimmt. nVidia enthält den Linuxern sämtliche technische Unterlagen vor. Außer für wenige, ausgewählte Grafikchips – und dann auch nur für die aktuellsten. Wer was hat, was älter ist als ein paar Jahre, schaut eben doch in die Röhre.

Merke: Mit nVidia hat man (unbestritten) gute Grafikleistung sofort. Aber eben gar keine Grafikleistung mehr in ein paar Jahren.

Bedauerlicherweise verbauen Laptophersteller keine guten Grafikkarten anderer Hersteller. Die gibt’s ja schließlich auch.
Ich persönlich hätte jedenfalls kein Problem damit, 30% Grafikleistung einzubüßen, wenn ich dafür im Textmodus endlich eine Konsole mit höherer Auflösung hätte. Oder ein Dutzend andere Techniken, die im Linux-Kernel eingeführt werden, eben sofort da wären und nicht erst, wenn nVidia Zeit findet, die in ihre Treiber zu integrieren (was auch mal ein paar Jahre dauern kann oder ganz geschlabbert wird).

So gesehen kann ich mich Linus Torvalds nur anschließen: nVidia ist Mist.
Jedenfalls für mich.

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